simulierte Körperbehinderung

21Sep05

Dies ist ein Probetext dedn ich mit dicken handschuhjjen an ,meinen fi nger asxchrfei be.
jjetzt schreib e ic h noch eine zeile ztext.
man bemerke dass ich dxie tastemn unter meinen foingwer nicht spüre. sämtliche kooredination läuft über dxie aiugedn. es ist nicht möglich mit mehr als den zeigefdiongern zu tippen.
deutlich fällt auf wie klein tastwen auf einer tastatur sind und wie einfaxch es ist durtch gerin ge abweichung mehrerwe tasten auf weinmAL ZU DRÜCKN.
IRGENDWIE BIN ICH JETZT AUF CAPSLOCK GEKOMMEN. ich hboffe ich kriege nie dicke wursztfinger; mein beleid an alle die welxched hABEN.

Tests wie diese sind wichtig. Menschen sind vielfältige Geschöpfe, und oft ist es schwierig sich bewusst zu machen welche Probleme einige von ihnen mit Dingen haben denen man selbst alltäglich und routiniert begegnet.
Gerade wenn man Produkte entwickelt die eine Vielzahl von Personen erreichen sollen, ist es umso wichtiger darauf zu achten dass die Produkte auch für eine Vielzahl von Personen erreichbar sind.

Ich selbst bin in der Lage mit ca. 200 Anschlägen pro Minute zu tippen und mir gefällt es gut dass die Tasten an dieser Tastatur so wenig Widerstand leisten und sich leicht drücken lassen. Doch was ist in 40 Jahren? Wenn es dann noch Keyboards wie heute gibt, meine Fingerspitzen aber nicht mehr so empfindlich sind, wird es mir immer noch gefallen dass ich die Tasten kaum spüre?
Wohl eher nicht.

Ganz gleich was es ist, was ich für Menschen entwerfe, ich kann mit Sicherheit davon ausgehen dass ein anderer Mensch auch ein anderes Gefühl im Umgang damit hat. Es ist meine Aufgabe und meine Pflicht mich so gut es geht in die Lage anderer zu versetzen, vergessen dass es die Human Interface Guidelines gibt, dass ich programmieren gelernt habe, ja selbst dass ich schon mal an einem PC saß.
Andere Professionen müssen natürlich ihre jeweiligen Dinge vergessen.

Also alle mal Handschuhe an, Brille abgesetzt (sofern vorhanden) und nochmal zurück an eure Programme / Webseiten / Dildos / Toaster / wasweißich.



One Response to “simulierte Körperbehinderung”


  1. 1 die Nächte auch » usability ist überall

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