mein ewiger Altruismus

22Aug06

Dieses Weblog wächst kontinuierlich; der Mathematiker allerdings würde sagen, es wächst streng monoton, und er hätte damit wohl sehr recht:
In scheinbar irregulären Intervallen schreibe ich hier noch nicht mal über mein Leben, sondern nur über kurze Momente oder noch viel monotoner über Gefühle die die Momente dominierten.
Ein schlauer Mathematiker hat herausgefunden bewiesen dass man für praktisch alles ein Polynom finden kann. Da ich nicht schlau bin dafür vergesslich, habe ich vergessen wer das war, weiß dank ihm aber dass ich mein Schreibverhalten, mein Schreiben und überhaupt das ganze Weblog mittels eines Polynoms beschreiben könnte. Dieses Polynom wäre sicherlich schrecklich lang und wahnsinnig schwer zu verstehen und selbst wenn man es verstünde, hätte man keinerlei nützliche Information daraus gewonnen. Es wäre definitionsgemäß zu einer Art Abbild des Weblogs geworden – nur cooler, zum einen weil es mathematisch wäre und alles Mathematische cooler als irgendwas ist und zum anderen wäre es eben doch bloß ein Abbild und besäße damit nicht die originale Monotonie wie das äh Original.

Dies ist der einhundertsiebzigste Post, der ganze Quatsch jährt sich auch irgendwie. Meine Leserschaft ist klein dafür aber die am besten ausgewählte (bis auf einige Ausnahmen). Das Weblog soll Entfernung überbrücken, aber mein Vermissen sagt mir dass es das nicht kann. So soll es aber dem Leser mich näher bringen. Daran arbeite ich.

Oft poste ich hier Songtexte die mir gefallen haben oder die zu Liedern gehören die mich irgendwie beeindruckt haben. Das fand ich an sich immer toll, weil es in letzter Instanz immer die Texte sind die entscheiden, ob mir ein Lied richtig gut gefällt. Allerdings, und man muss dafür kein Logik-Professor sein, funktioniert der Umkehrschluss nicht. Zu einem Lied gehört nunmal mehr als nur sein Text.
So habe ich dann auch seit einiger Zeit versucht, dem Leser die Musik näher zu bringen. Das äußerte sich dann in Links bei den Liedern die zu dubiosen Zielen führten. Doch seit einigen Tagen endlich führen die Anker () tatsächlich zu Liedern.
Das funktioniert dank des tollen Dienstes multiply der es sich zum Ziel gemacht hat Leute die sich kennen einander näher zu bringen – jedenfalls im Internet. Das heißt in erster Linie dass man praktisch alles, was man mit seinen Lieben teilen will, dort hochladen kann. Für die nötige Privatsspäre ist auch gesorgt: Leute die nicht zu meinen Kontakten zählen, kriegen nicht mit dass ich z.B. bereits eine nette Musikauswahl hochgeladen habe.
Da ich außer Liedern auch ab und zu einige interessante Schreibereien hier veröffentlicht habe, gibt es seit einiger Zeit die Kategorie (best_of(dNa)) als Sammelbecken für die Lichtblicke dieses Weblogs. Im Moment gibt es dort noch nicht viel zu sehen, aber wann immer ich beim Stöbern über was Nennenswertes stolpere kommt es da rein. Natürlich nehme ich auch gerne Vorschläge an.

Jetzt aber genug der Worte. Zurück zum Leben!



One Response to “mein ewiger Altruismus”

  1. 1 Mattosch

    Es gibt jemanden, der jetzt noch ferner ist und sowieso schon immer ein großes Mitteilungsbedürfnis hatte (was nicht negativ gemeint ist)

    http://www.martinjordan.de/blog/uber/


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